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Teil 1
Teil 2
Teil 3 (demnächst)

Teil 1 Das Vertrauen


Diese Geschichte beginnt, als Mulan und sein ältere Bruder, zwei Tage nach dessen elften Geburtstag,
miterleben mussten, wie eine Schar von skrupellosen Raubmördern, seine Familie auf dem Weg nach Hause
überfielen und seinen Eltern meuchelten. Nur das, dass Mulan der damals gerade mal fünf Jahre alt war,
sehr austreten musste und danach drängelte, rettete die beiden Brüder vor dem wahrscheinlichen
selbigen Schicksal. Es Dämmerte bereits, so das die Eltern weitergingen um Zeit zu sparen und wollten,
dass die beiden sobald Mulan fertig ist, schnell hinterherkommen.
Die Eltern der beiden Brüder waren kaum zwei Momente hinter der nächsten Ecke verschwunden,
als Mulan und sein ältere Bruder, einen kurzen lauten Schrei ihrer Mutter hörten.
Sie erschraken fürchterlich. Verängstigt und sich an den Händen halten gingen die zwei Brüder
zur der Straßenecke. Dahinter fanden sie, was jeder finden würde wenn er auf Personen trifft
die zufällig Raubmörder trafen, Leichen und niemand anderes weit und breit.
Der ältere Bruder ließ Mulan los und rannte sofort zu seinen Eltern. Mulan bewegte sich nicht von
der Stelle, doch zitterte er am ganzen Körper und hatte weit aufgerissene Augen in einem blassen Gesicht.
Unter Tränen, rüttelte der ältere Bruder verzweifelt an seinen Eltern, rief Mama, Papa.
Leider war der Schrei der Mutter der letzte Ton ihrer Eltern. Durch die innere Verzweifelung erschöpft schaute
der ältere Bruder ein wenig nach oben und trotz Trännenschleier vor den Augen, entdeckte er
leuchtende Augen die sich näherten. Wie durch einen Schlag getroffen, sprang er auf und rannte zu Mulan,
der immer noch wie versteinert an der Ecke stand. Er packte Mulan der ihm entgegen blickte an der linken
Hand und riss ihn mit sich, dahin wo sie hergekommen waren. Unter diesen umständen war das eine sehr gute Reaktion,
denn das was da auf die beiden, mit ihren leuchtenden Augen auf ihrem eigentlichen Weg zukam, waren die Aasfresser
unter den Lebewesen. Sie rochen das Blut und die Verwesung. Merkten wenn man keine Kraft hat sich zu wehren.
Die beiden Brüder hatten die Stadt verlassen, als gerade die Nacht vollständig begann. Es ist anzunehmen,
dass sie in ihrem Schockzustand nicht mehr richtig denken wollten, sonst hätten sie das nicht getan.
Jedenfalls ist selbst eine Stadt wie Faniza sicherer als eine Nacht in der Freie. Wahrscheinlich hatte
die laufende Zeit mitleid mit den beiden. Und obwohl sie sogar noch in dieser Nacht schliefen, wachten sie,
als die Nacht verschwand, wieder auf, ohne auch nur einen Kratzer davon getragen zu haben, leider nur Körperlich.



Ein anderes Leben begann




Kinder zu dieser Zeit wussten schon sehr früh was es bedeutet, wenn jemand Stirbt.
Kannten die Bedeutung von nie wieder sehen. Kinder dieser Zeit wussten, dass wenn ihre Eltern starben,
sie sich selbst um ihr überleben kümmern müssen. Mulan's älterer Bruder wollte zur Stadt zurückgehen,
nur Mulan selbst sträubte sich. Komm schon, forderte der ältere Bruder, lass dich nicht so ziehen.
Doch Mulan wollte nicht, wollte nicht in die Stadt, nicht nach Faniza, wo all das Grauen geschah
und weiter geschehen wird. Nach unzählichen Erklärungsversuchen des älteren Bruder gegenüber Mulan,
dass es doch richtig wäre, zurück in die Stadt zu gehen, kam er mit Mulan ziehenderweise an den
Stadttoren Fanizas an. Da blieb plötzlich der ältere Bruder stehen. Nun konnte auch er nicht mehr weiter,
an diesem Punkt, wurde auch ihm klar, sie können nicht in der Stadt zurück. Ein Mann der gerade auf
der anderen Seite des Stadttores vorbeiging, sah die beiden Kinder und rief ihnen zu. Kinder kommt hinein.
Klar wenn zwei Kinder sich allein vor dem Stadttoren aufhielten, ohne jeglichen Schutz, hätte wohl niemand
sie nicht hinein gerufen. Doch Mulan und sein ältere Bruder bewegten sich nicht und sagten auch nichts.
Als der Mann sich kurz darauf auf die beiden Brüder zubewegte, drehten sich die beiden schlagartig um
und rannten weg. Der Mann der durch eine Zwischenfall mit einem Schnappstein, Steine die nach Füßen schnappen
um sie abzubeißen und aufzuessen, seinen linken Fuß verloren hatte und nunmehr ein stück Holz als Fuß besah's.
Wäre den beiden flinken Kindern nie hinterhergekommen und so musste er sich mit der Frage im Gesicht,
was denn diese Kinder so verschreckt hatte, abgeben und seinen eigenen Tag weiter verleben. Es ist übrigens
keine Seltenheit jemanden mit einem Holzfuß anzutreffen, denn Schnappsteine gibt es sehr
viele außerhalb einer Stadt. Mulan und sein älterer Bruder, waren bereits zwei Stunden unterwegs,
immer weiter von Faniza weg, als sie an eine Weggabelung kamen. Was meinst du Mulan wo wollen wir lang,
Mulan meinte sofort links, nach links. Dann gehen wir nach links meinte der ältere Bruder.
Wären sie nach rechts gegangen wäre diese Geschichte hier wahrscheinlich zu Ende, doch sie gingen nicht
diesen Weg. Somit war Mulan's Entscheidung nach links zu gehen, die eigentlich deshalb in ihm entstand,
dass links schönere Blumen standen, ihr Retter. So gingen sie und gingen, bis in den späten Nachmittag
und hier war Mulan dann erschöpft.
Der ältere Bruder drug Mulan noch etwa eine Stunde, bis auch er nicht
mehr weiter konnte, auch wegen der zusätzlichen Last von Mulan, die ihn schwächte. Jetzt noch bevor es dunkel
wurde schliefen sie tief und fest am Wegesrand ein. So tief das sie noch nicht einmal mitbekamen,
dass sie in der Zeit in der sie schliefen bewegt wurden.



Kein Weisenhaus




Mulan's ältere Bruder wachte als erster auf, erschrak und sah sich um, es war bereits Tags, er war in einem
Haus, lag auf einer Decke und auf der anderen Seite des sehr kleinen Zimmers im dem er lag, lag Mulan,
genau wie er lag er auf einer Decke. Mulan, Mulan, rief der älterer Bruder, woraufhin Mulan erwachte.
Auch er erschrak, sah sich kurz um und fragte, wo sind wir. Darauf konnte aber auch Mulan's älterer
Bruder keine Antwort geben. Sie wussten beide nicht, wo sie waren. Der ältere Bruder stand auf und ging zu dem
einzigstem Fenster im Zimmer, worauf kurz darauf auch Mulan aufstand. Beide schauten nun aus dem Fenster
und was sie sahen war ein Hof, etwas weiter ein Holzzaun und dahinter war ein Feld mit Samenpflanzen.
Pflanzen deren Samen, für jede erdenkliche Form von Brot weiterverarbeitet werden konnte,
weiter rechts schien ein Stall zu sein. Ob nun in diesen Stall etwas war, konnten die Beiden nicht erkennen,
denn die Stalltür war verschlossen. Das was sie links erkennen konnten war ein Wald.
Plötzlich öffnete sich hinter den beiden die Zimmertür. Eine von harter Arbeit geschundene Frau trat herein.
Mit einem lieben Lächeln meinte sie, schön das ihr munter seit, dachte schon ihr seit krank und könnt
nicht aufwachen. Wo sind wir, wollte der ältere Bruder wissen und die Frau erklärte den beiden,
das sie in ihrem Haus seinen und das sie mit ihr Lebensbekleiter unterwegs nach hause waren, doch stoppten sie,
als sie Mulan und seinen älteren Bruder am Wegesrand liegen sahen. Nach dem sie sich vergewissert hatten
das keiner von beiden Verletzungen aufwies, wollte sie sie nicht liegen lassen und nahmen die Beiden mit zu sich,
wäre doch die Wahrscheinlichkeit das Kinder ein Nacht in der Freie überleben sehr gering.
Das die Frau die beiden Kinder nur ohne Verletzungen mitnehme wollte, klinkt im ersten Moment makaber,
doch war es damals oft so, dass jemand der Verletzt war den Assfressern überlassen wurde,
schon weil es Krankenhäuser eh nicht gab, geschweige denn Krabstätten.
Damals konnten nur diejenigen Überleben die nicht an ihren Verletzungen, sei es wegen der schwere oder wegen
dem liegenlassen oder der Folgen dieser starben. Die Frau wollte nun wissen wie es dazu kam,
das die beiden so allein am Wegesrand lagen und die zwei Brüder erzählten ihr, ihre traurige Geschichte.
Eigentlich sagte nur Mulan's ältere Bruder etwas zu dem Geschehenen. Mulan selbst schaute nur nach unten,
so als würde er sich dafür schämen. Für die Dinge, für die er doch nun wirklich überhaupt nichts konnte.
Das sind nun wirklich keine schöne Ereignisse die ihr erleben musstet, sagte die Frau dazu,
doch es gibt die morgendliche Malzeit unten, kommt mit und esst was.
Auch das scheint ungewohnt zu klingen, es ist aber eben normal.
Kinder die ihre Eltern verlieren gab es schon immer und leider oft.
Mulan und sein älter Bruder folgten der Frau, sie gingen die Treppe hinunter und sahen dann am Tisch,
der bereit eingedeckt war, den Lebensbekleiter daran sitzen.
Obwohl die beiden Brüder ihn anschauten und obwohl sie dieses länger als vier Stufen taten,
veränderte sich seine Mimik nicht. Nicht einmal als sie sich mit der Frau an den gedeckten Tisch setzten.
Die Frau, gab ihm alsbald die die Geschichte zu verstehen, welches Unglück die beiden Kinder erleben mussten
und das sie gesund sind. Dem Lebenbekleiter konnte man nicht ansehen das er davon betroffen war,
war er nun mal auch nicht aber schien in alles das nicht ganz egal zu sein. So fing er an und das noch
währenddessen die beiden Brüder ihre Mahlzeit, bestehend aus einem Stück gebackenen und weiterverarbeiteten,
nahrhaften Pflanzensamen aßen, ihnen wichtige Merkmale über die Schnapsteine zu erzählen. Wie man sie von normalen
Steinen unterscheiden könne und wie man sich auf gar keinen Fall täuschen lassen sollte.
Wichtige Informationen.
Die beiden Kinder hörten ihm auch aufmerksam zu wie er ihnen alles das erzählte. Steine die gierig Aussehen,
sind die, die schnappen.
Auch währenddessen er dieses erzählte, veränderte sich seine Mimik keinen Augenblick lang.
Vielleicht auch deswegen fanden die beiden Brüder einwenig Vertrauen zu ihm, doch dieses sollte betrogen werden.
Noch am frühen Abend gingen Mulan und sein ältere Bruder wieder auf das Zimmer, dass ihnen als Schlafplatz galt.
Kein wunder, mussten die beiden so sehr rackern, dass sie Todmüde waren.
Mulan im Haus und sein älterer Bruder auf dem anliegendem Feld.
Dann an diesem Abend, zwei Stunden vor dem Dunkelwerden, besuchte ein sehr großer, mit einem großen schwarzen
Hut auf dem Kopf, der groß genug war, sein ganzen Gesicht in einen dunklen Schatten zu hüllen, bekleidet mit einer
langen schwarzen Bekleidung, wo nicht einmal die Füße darunter hervorschauten.
Besuchte ein sehr großer Herr die Frau und ihren Lebenbekleiter.
Dieser Herr kam nicht einfach mal so vorbei, um Hallo zu sagen, nein er wurde von der Frau und ihrem Lebensbekleiter
eingeladen, um ein Geschäft mit ihnen abzuwickeln. Mulan und sein älterer Bruder sollten verkauft werden.
Wahrscheinlich um in den Minen zu schuften und letztendlich dort zu verrecken. Der Frau und ihrem Lebensbeleiter
konnte man dieses verhalten, noch nicht einmal wirklich vorwerfen, hatten die beiden doch kaum genug um sich selbst
zu ernähren und den Verkaufwert der beiden würde für sie sicherlich die nächsten zwei Monate etwas besser ertragbar machen.
Doch dazu kam es nicht, denn wieder schien die laufende Zeit Mitleid mit den beiden zu haben. Jedenfalls geschah folgendes.
Mulan's älterer Bruder wachte auf weil er sehr großen Durst verspürte, hatte er doch den halben Tag auf dem trockenen Feld
gearbeitet und dadurch eben ein sehr trocken Hals bekommen. So verlies er sehr leise, um Mulan nicht aufzuwecken,
dass Zimmer und wollte sich eigentlich zum Wasserbehältniss bewegen. Als er diese Worte vernahm. Das ist ja sehr schön,
dass die beiden keine Eltern mehr haben, dann wird sie auch keiner suchen.
Der ältere Bruder schlich sich zum Treppenanfang um einen Blick nach unten zu riskieren.
Da saßen die drei also, der Lebensbekleiter dessen Mimik immer noch dieselbe Stare war,
die von schwerer Arbeit geschundene Frau und der große Herr, dessen Gesicht durch den großen schwarzen Hut komplett
in Schatten gehüllt war. Jener Herr sagte dann auch. Dann lasst uns das Geschäft fertig machen, ich hole die Säcke
und nehme die beiden Brüder mit und alle drei lachten, obwohl man das Lachen nur bei der Frau sah, beim dem großen
Herr sah man es nicht und der Lebenbekleiter lachte mit starren Gesicht. Flink schlich sich der ältere Bruder zurück
in das Zimmer indem Mulan schlief, am Schlafplatz angekommen weckte er Mulan.
Mulan, Mulan wach auf und Mulan wachte auf,
was ist denn los,
wollte Mulan verschlafend wissen. Pssst, leise Mulan wir müssen hier verschwinden, dass ist kein Weisenhaus,
flüsterte der ältere Bruder zu Mulan. Mulan stand auf und beide schlichen sich aus dem Zimmer, doch in dem Moment kamen
schon in der Reihenfolge, die Frau, ihr Lebenbekleiter und der Herr die Treppe herauf. Der ältere Bruder versteckte
sich hinter dem Wasserbehältniss und Mulan versteckte sich hinter seinem Bruder.
Die drei, die Frau, ihr Lebensbkleiter und der Herr gingen nun zu der geschlossen Zimmertür,
von dem Zimmer in dem sie die zwei Brüder schlaffend vermuteten. Als die Frau gerade dabei war die Zimmertür zu öffnen,
sprangen die beiden Brüder aus ihrem Versteck hervor und rannten die Treppe hinunter. Davon aufgeschreckt drehte sich der
Herr blitzartig um, wollte hinterher rennen, blieb aber dann mit seinen Füßen an seiner langen schwarzen Bekleidung hängen
und viel auf seine Nase, wobei er sogar noch sein Hut verlor. Der Lebensbekleiter, der zwar mit einem gekonntem Satz über
den Herr springen konnte, landetet mit einem Fuß mitten im dem großen schwarzen Hut von dem großen Herr und fand dann sein
starres Gesicht mitten im Wasserbehältniss wieder, als die Frau sich umdrehte waren die beiden Brüder schon aus der
Haustür verschwunden.




Die Waldbewohner




Mulan und sein älterer Bruder rannten in den Wald, immer weiter in Wald und immer tiefer, nur weg von diesem Haus.
Nach einer gewissen Zeit fühlten sie sich weit genug entfernt vom Haus und liefen weiter. Mittlerweile hatte auch Mulan's
älterer Bruder Mulan zu verstehen geben warum genau sie fortlaufen mussten und waren nun wieder wissentlich auf
sich allein gestellt. Sie liefen und liefen als, .wusch.., flogen sie auf einmal in die Luft und hingen in einem Netz.
Hoch auf einem Baum, sie waren in eine Falle gelaufen und in einem Netz gefangen. Sie wussten nicht von wem oder von was,
sie hatten nur Angst. Mulan weinte fürchterlich und auch sein Bruder weinte, er konnte sich aber irgendwie ein wenig
beruhigen, auch wenn er vor Angst immer noch Tränen flossen und tröstete Mulan.
Er umarmte seinen kleineren Bruder und sagte, ich bin bei dir. Nicht mehr und nicht weniger.
Es wurde Nacht,
weinen konnten nun beide nicht mehr, vor Erschöpfung und von dem erdrückenden Gedanken der Aussichtlosigkeit,
sie schalteten ab. Eine Horde Aasfresser hatte sich schon unter dem Netz versammelt, in der Hoffnung eine frische Mahlzeit
zu erhaschen, doch kamen sie nicht an das Netz, hing es für die Sprünge, die Aasfresser maximal machen konnten zu hoch
und klettern können sie nicht. Irgendwann konnten bei all dem, die Körper der beiden Kinder kein bisschen mehr
und sie schliefen ein. Von den Kindern unbemerkt hatte sich die Situation unter dem Netz verändert
und auch die Zeit sprach sich eher für den Sonnenaufgang aus. Beide erwachten dadurch,
dass sie auf den Boden gelassen wurden, zwar auf dem Boden aber immer noch im Netz gefangen
und eben nun sahen sie, wie um sie herum mehrere Wesen standen,
Wessen die sie noch nie vorher gesehen hatten. Die Wesen waren die Waldbewohner, verfolgte Wesen, gutartig,
mit dem Wald und dessen Bewohner in Frieden lebende Bewohner. Doch wollten die Machthaber ihnen den gar ausmachen,
weil die Machthaber gerne den Wald für sich alleine hätten. Nur darum war mittlerweile ihr Vertrauen zu Fremden
nicht gerade groß. Mulan's Bruder schrie und Mulan klammerte sich an seinen älteren Bruder. Mit einer bestimmenden Stimme,
wollte einer der Waldbewohner wissen, wer sie sind und was sie hier wollen. Vor allem vor Angst und weil die Brüder,
die beiden Kinder, auch ihr Vertrauen zu denen die sie trafen, verloren hatten, antworteten sie nicht.
Indem Moment sagte ein Waldbewohnerin, los lasst sie uns befreien, schaut sie euch doch an, die beiden sind doch noch
Kinder und sie beugte sich zu ihnen. Haben sie doch mehr Angst vor uns als wir vor ihnen, haben ihre Augen doch schon
schlimmes erlebt und mit einer Art wie Mulan und sein ältere Bruder es nur von ihrer eigenen Mutter einmal kannten,
sprach die Waldbewohnerin. Habt keine Angst, wir tun euch nichts. Die Waldbewohner befreiten die Kinder und halfen ihnen auf.
Dieselbe Waldbewohnerin,die ihnen ihre Erlebnisse, angesehen hatte, kniete sich zu den Kinder und nahm die beiden an die Hände.
Sagt wie heißt hier, Mulan, Kasar.



Autor: Eddie
Teil 1 geschrieben bis: 23.12.2005



Teil 2 Neues Leben beginnt


An dem Tag, an dem Mulan und Kasar mit den Waldbewohnern in ihr neues Leben gingen, begann an einem ganz anderem Ort,
mit vollkommen anderen Begebenheiten, ein neues Leben die Welt zu erblicken. Es war der Tag, an dem die Lebensbegleiterin
des mächtigsten Machthabers der Gebiete, ihr drittes Kind gebar. Zwei Söhne hatten sie schon das Leben geschenkt und nun
der Familie eine gesunde Tochter beschert. Woraufhin sofort ein großes Fest in die Wege geleitet wurde, zudem alle untermächtigen
Machthaber kommen mussten. Diese durften natürlich nur mit feiern, wenn sie ein prächtiges Geschenk für das Neugeborene
mit sich trugen. Jene die wegen ihren finanziellen Mitteln nur ein minderprächtiges Geschenk mit sich führten, konnten zwar
noch ihr Geschenk da lassen, mussten dann aber so gleich die Feier verlassen. Was wiederum zur Folge hatte,
dass die Gästeanzahl sehr klein blieb und eigentlich nur aus der Familie selbst bestand. Während also die Familie des
mächtigstem der Machthaber ihre Feier feierten, gingen Mulan und Kasar an der Hand der Waldbewohnerin zu dem derzeitigen
Lager der Waldbewohner, was sich versteckt im Wald befand.
Um anzukommen, erzählten die Waldbewohner Mulan und Kasar, dass es sehr viele Fallen im Wald gab, doch die Fallen nicht von
den Waldbewohnern stammen, sondern für die Waldbewohner bestimmt waren. Aufstellt von Fallenstellern.
Die wiederum im Auftrag der Machthaber handelten. Das Mulan und Kasar immer mit offenen Augen durch den Wald
gehen sollten, dass sie darauf achten müssen nicht in eine gestellte Falle der Fallensteller zu laufen. Erkennen könne
man sie allein schon daran, dass es nach Aasfressern roch, die an solch einer Falle auf eine leichte Beute hofften.
Das das Unterholz nicht wie Unterholz da lag, sondern mehr wie hingelegt lag. Das in der nähe einer Falle irgendwo
leicht sichtbar versteckt ein farbloses Stück Stoff hing, was andere
Fallensteller davor bewahren soll in eine Falle eines anderen Fallenstellers zu laufen. Auf die Frage von Kasar,
warum denn die Fallensteller diese Fallen aufstellen, konnte die Waldbewohnerin, beigefügt von einem Ausdruck
des Willens im Gesicht, wahrlich erklären. Weil sie keine Macht über uns besitzen und somit nicht den Wald.
Im laufe weiterer Erklärungen und Erzählungen, weiteren Schritten und Erkenntnisse in dem Wald und Über ihn,
fassten die beiden Brüder Mulan und Kasar weiters Vertrauen zu der Waldbewohnerin
und ohne aufgefordert zu sein, fing dieses mal Mulan an die traurigen letzten Erlebnisse der Brüder zu erzählen.



Das langsame gewöhnen an das Ungewohnte




Die Waldbewohner und die beiden Brüder Mulan und Kasar, sind den halben Tag immer tiefer in den Wald gegangen,
sind eine kaum zählbare Anzahl von gestellten Fallen begegnete, die so gleich von den Waldbewohner fachgerecht
ausgelöst und dadurch ohne Fang unschädlich wurden.
Sind zusammen am Lager der Waldbewohner angekommen.
Die Waldbewohnerin meinte zu den Brüdern, wir sind da.
Doch Mulan und Kasar schauten sich verdutzt um. Irgendwie sah es hier ähnlich aus wie auch schon auf dem
Weg hier her. Ringsherum nur Wald. Wo denn, fragte Kasar und die Waldbewohnerin schmunzelte ein wenig.
Na genau hier und sie pfiff ein kurzes, aber wunderschönes Lied. Woraufhin es plötzlich über den Köpfen der
Gruppe anfing zu rascheln. Die Brüder schauten nach oben
und obwohl sie in dem dichten Blätterwerk der Baumwipfel nichts sahen außer Blätter, vielen aus ihnen plötzlich
Strickleitern herab. Dort oben ist unser Lager gut versteckt und sicher vor allen Gefahren. Traut euch, lasst uns hinauf gehen,
ihr hab doch bestimmt Hunger, dass Mahl für alle müsste bereits bereitstehen.
Kasar der es überhaupt nicht mehr erwarten konnte, in die Baumwipfel zu steigen, kletterte voran, gefolgt von Mulan.
Doch aus der anfänglichen Hast, wurde für beide nach den ersten paar Streben, die Erkenntnis, dass eine Strickleiter
zu erklimmen eine wacklige und Übung bedürfende Aufgabe ist. Wacklig und irgendwie auch Froh oben angekommen zu sein,
sollte sich dieses Gefühl schnell in großes Staunen entwickeln. Eine Stadt über den Bäumen, realisierte sich vor ihren Augen.
Überall konnten sie tummelnde Waldbewohner beobachten, sahen ein freudiges Leben.
Ab hier an gingen dann die Tage für Mulan und Kasar in ein neues Kennenlernen. Viel lebenswichtiges Wissen, gerade im Wald,
mussten sie lernen. Angefangen von den einfachsten Nahrungseigenschaften. Was ist unverarbeitet schon genießbar,
was sollte man auf gar keinen Fall kosten, und wie kann man bestimmte Nahrung, die unverarbeitet sehr giftig ist,
so weiter verarbeiten kann, dass daraus eine sehr nahrhafte Nahrung endsteht.
Letzteres interessierte die beiden Brüder zwar nicht wirklich sehr,
doch war es nun mal gerade zum überleben im Wald von sehr hoher Wichtigkeit.
So zeigten sich auch bald die unterschiede der beiden Brüder. Wie das Mulan mehr Interesse hatte zu erfahren,
wie welche Lebewesen in ihrer Umwelt leben und überleben. Interessierte Kasar mehr die Überlebenskunst was
auch die Kampfkunst beinhaltete. Auch weitere unterschiede in der Persönlichkeit zeichneten sich ab. Kasar zum Beispiel lebte
sich schnell ein und es dauerte auch nicht lange bis er viel für sich fand. Wogegen Mulan anfänglich lange brauchte
Kontakte aufzubauen. Es genügte ihm, sich Kasar zu erzählen oder der Waldbewohnerin die ihnen zu diesem
neuem Leben verhalf.



Die ersten Blätter fallen




Die warme Zeit ging merkbar zu Ende und die Sonnentage wurden kürzer. So kam der Tag an dem ein Blatt von den Bäumen
auf den Boden fiel, ohne das ein Windstoß dieses dazu getrieben hatte. Alle Bewohner schienen in anderen Gedanken zu sein,
alle wussten nun plötzlich, auf was es nun ankommt. Auch Mulan und Kasar bemerkten diese Stimmung und fragten die
Waldbewohnerin die sie damals auch in ihr neues Leben führte und in dessen Haus sie mit wohnten, was denn heute los wäre.
Die Waldbewohnerin wusste natürlich warum, wollte aber den beiden Brüdern von diesem Tag, erst beim Eintreffen dieses
Tages erzählen. Von einem Geheimnis der Waldbewohnerstadt. Sie erklärten den beiden,
dass sie dieses nicht und niemals Nie irgendwem erzählen durften, der nicht selbst in der Stadt der Waldbewohner lebt.
Die Sicherheit das nur die, die in der Stadt wohnen, die Stadt finden können.
Ab diesen Tag wurde die Stadt Stück für Stück abgebaut und unter der Erde weit unter dem Wurzelwerk
der Bäume in eine riesige Höhle wieder aufgebaut, Stück für Stück.
Das war auch die unschöne Seite dieser Stadt. Denn da Unten war es stickig und dunkel. Es gab zwar so etwas wie Luft
und Lichteinlässe, doch bestanden die aus in der Natur vorkommenden Löchern in den Baumstümpfen von abgestorbenen
Bäumen, die mittels einer Röhre mit der Höhle verbunden waren.
Durch eine ausgeklügelte Anordnung von Spiegelsteinen in der Röhre, kam das Licht und durch die Verteilung der vielen
Röhren in der Höhle die Zirkulation der Luft. Trotzdem war es aber viel stickiger und dunkler als über den Baumwipfeln,
doch aber auch noch um einiges angenehmer als die Stadt Faniza, die schon zu den angenehmsten Städten gehört.
Die Waldbewohnerstadt zog um, Tag für Tag.
Der Umzug dauerte auch nicht länger, wie irgendwer sie vom Boden aus hätte entdecken können.
Dann wieder als an den Bäumen gerade einmal genug Blätter gewachsen waren, fing die Aufruhr in der Stadt von neuen an.
Denn die Stadt zog wieder, Stück für Stück über die Baumwipfel.



Wer war sie?




So vergingen die Jahre und jedes mal zog die Stadt von oben nach unten und von unten nach oben und so weiter. Mulan war
mittlerweile 25 Jahre alt und nicht nur äußerlich waren Veränderungen ersichtlich. Wenn man ihn sah hatte er ein Lächeln
auf den Lippen, wenn es darum ging ein Abendteuer zu erleben, war er mit dabei. Er atmete das Leben in vollen Zügen.
Kasar der mittlerweile 31 war, hatte sich zum besten Überlebenskünstler in der ganzen Waldbewohnerstadt entwickelt.
Deswegen und wegen den vielen Abendteuer die er erlebt und überlebt hatte, war er für die Heranwachsenden der
Waldbewohnerstadt ein Vorbild. Obwohl er schon um einiges ruhiger geworden war.
Er lebt seit Jahren mit einer wunderschönen Waldbewohnerin zusammen und mit ihren 5 Jahre alten Sohn.
Kasar hatte eine Familie.
Seit einigen Jahren war der heutige Tag für Mulan und Kasar ein festes Ereignis.
Sie entbehrten sich zu diesem Tag immer von ihren Gewohnheiten, damit sie den Tag zusammen verbringen konnten.
Es war der Tag an dem sie in die Stadt der Waldbewohner kamen. Diesmal genau vor 20 Jahren.
Ein Tag an dem sie zusammen den ganzen Tag lang Fallen entschärfen. Nach dem sie sich eine Vorratspackung
für den ganzen Tag gemacht hatten, ging es noch am frühen Morgen los. Es dauerte auch nicht lange, da hatten sie
eine von Fallenstellern aufgestellte Falle gefunden. Eine Netzfalle.
Genauso eine in der sie auch vor 20 Jahren gefangen waren. Netzfallen sind sehr einfach identifizierbare Fallen,
obwohl das Seil mit dem das Netz verbunden ist, durchsichtig ist sowie auch das Netz selbst, sah man so ein Netz
mit geübtem Auge sehr schnell. Denn so lange man nicht das in das Netz tritt und so mit die
Schnapphalterung auslöst die das Netz auf dem Boden hält, kann man das Gegengewicht, was ein mit Geäst getarnter
schwerer Stein ist, leicht am untersten Ast eines großen Baumes erkennen. Doch wenn man nicht aufpasst,
ist das trotzdem eine wirkungsvolle Falle. Übrigens obwohl Fallensteller sehr groß und stark sind, können sie nicht klettern.
Darum müssen sie um ein Seil über den untersten Ast
eines großen Baumes zu bekommen, einen Ast eines kleinen Baumes nehmen und diesen Ast an dem das Ende des
Seilens geknotet ist, über den untersten Ast des großen Baumes werfen. So ist auch schon ein abgebrochener Ast
eines kleinen Baumes, ein sehr gutes Indiz dafür, dass eine Netzfalle irgendwo in der Nähe aufgebaut ist.
Währenddessen die beiden Brüder eine Falle nach der anderen entfernten, unterhielten sie
sich über ihr eigenes Leben. Hatten sie doch beide eben in ihren eigenen Leben, unterschiedliche Erlebnisse erlebt
und unterschiedlich Zeit sich zu sehen. Zeitgleich wurde an einem anderen Ort mit vollkommen andern Begebenheiten
etwas veranstaltet. Der 20. Geburtstag der Tochter des mächtigsten aller Machthaber wurde gefeiert und wieder wurden
alle untermächtigen Machthaber eingeladen. Wie immer mussten diese wieder ein prächtiges Geschenk mitbringen
und wieder mussten alle gehen, die nur ein minderprächitges
Geschenk mit sich trugen. Daher das die Gebiete in der die untermächitgen Machthaber, Macht ausübten,
schon sehr viele Geburtstage von dem mächtigstem Machthaber selbst, der mächtigstem Lebensbegleiterin,
ihren zwei Söhnen und Tochter miterleben mussten. Waren diese Gebiete mittlerweile doch sehr leer.
Es war nicht mehr viel in den unter Macht der Mächtigen an Wertvollem zu nehmen.
Die Geschenke für die Tochter waren kaum noch prächtiger, als Geschenke innerhalb einer ganz normalen Familie.
Als eine riesengroße Ungerechtigkeit stellte die Tochter diese Tatsachen dar. Sie sollen alle ihren Kopf hier lassen,
schrie wutentbrannt die Tochter ihren Vater entgegen, dem mächtigstem aller Machthaber.
Doch der mächtigste aller Machthaber konnte ihr diesen Wunsch nicht erfüllen,
ohne dabei seine Macht, umgesetzt von dem untermächtigen Machthabern, zu verlieren. Die Tochter rannte durch den Hof,
wutentbrannt und dem geschrieenen Wort, Ungerecht, bis sie sich aufmachte mit einem Reittier den Hof zu verlassen.
Nach einen mehrstündigen Ritt, befand sie sich indem Gebiet indem auch Mulan und Kasar gerade verweilten
und nach Fallen Ausschau hielten. Als plötzlich das Reittier aufgeschreckt durch einen Schnappstein der nach den Fuß
des Reittieres schnappte, einen Satz zur Seite machte,
woraufhin die Tochter des mächtigstem Machthabers mit einem großen Schrei vom Reittier fiel.
Mulan und Kasar hörten diesen Schrei und zuckten auch leicht zusammen. Los lass uns einmal schauen,
was da los ist, meinte Kasar und gingen in die Richtung in der sie meinten den Schrei wahrgenommen zu haben.
Da lag sie, die Tochter des mächtigstem Machthabers, sie war voll mit dem Kopf auf einem Schnappstein gelandet,
Glück in dem Moment das Schnappsteine einen Fuß von einem Kopf unterscheiden können und Schnappsteine es nur
auf Füße abgesehen haben. Sie war bewusstlos und Kasar zog sie erstmal von dem Schnappstein weg,
woraufhin Mulan begann nach ihrem Wohl zu schauen. Sie lebt noch aber sie blutet leicht am Kopf meinte Mulan.
Was meinst du Mulan, so wie sie ausschaut, mit ihrer feinen Kleidung, ist sie bestimmt nicht nur ein einfaches Mädchen
aus der Stadt. Du willst sie doch hier nicht liegen lassen Kasar, die Aasfresser sind bestimmt auch bald in der Nähe.
Nein Mulan ich denke nicht, doch wenn wir noch vor dem Dunkelwerden wieder in der Waldbewohnerstadt sein wollen,
müssen wir uns bald beeilen und sie kann nicht mit. Mulan und Kasar ließen die Tochter des mächtigestem aller Machthaber
natürlich nicht liegen. Sie wussten auch nicht das das die Tochter
des mächtigestem aller Machthaber ist. Wobei sie wahrscheinlich auch dann so gehandelt hatten und sie nahmen sie mit
zu einem Unterschlupf in der Nähe, von deren Existenz Mulan wusste.
Noch auf den Weg dahin sammelte Kasar verschiedene Blätter, die eine heilende Wirkung besaßen
und Mulan kümmerte sich darum eine falsche Verte für die Aasfresser zu legen.
Im Unterschlupf angekommen, blieb es dann auch gerade noch lange genug hell um mit den heilenden Blättern
den Kopf der Tochter des mächtigstem aller Machthaber zu behandeln.
Hier hieß es also dann eine Nacht in der Freie überleben,
was mit dem Brüdern Mulan und Kasar zusammen nicht schwer fallen sollte.

Autor: Eddie
Teil 2 geschrieben bis: 25.02.2006



Teil 3

Ein weitere Teil wird folgen.